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Wärme, clever geregelt

Damit das Badevergnügen im eigenen Pool nicht auf wenige Sommerwochen beschränkt bleibt, lohnt sich der Blick auf eine passende Heizlösung. Denn wer auch im Frühling oder an goldenen Herbsttagen ins angenehm temperierte Wasser steigen möchte, braucht Unterstützung durch moderne Technik. Zwei besonders effiziente Systeme haben sich in der Praxis bewährt: Solarabsorber und Wärmepumpen. Beide greifen auf Energie aus der Umwelt zurück, unterscheiden sich jedoch in Funktion und Einsatzmöglichkeiten.

Wenn man einen Pool im Garten hat, möchte man diesen möglichst lange genießen. Doch die Realität sieht oft anders aus: Ohne zusätzliche Beheizung bleibt das Badevergnügen hierzulande meist auf wenige Sommerwochen begrenzt. Schon ab Anfang September sinken die Temperaturen häufig so stark, dass das Wasser zu kühl wird; selbst bei guter Isolierung und Abdeckung. Wer den Frühling bereits im Wasser verbringen und den Herbst ausdehnen möchte, kommt an einer Poolheizung nicht vorbei. Besonders zwei Systeme haben sich bewährt: Solarabsorber und Wärmepumpen. Beide nutzen die Energie der Umwelt, arbeiten effizient und lassen sich sogar kombinieren. Doch wie funktionieren sie genau und worauf sollte man achten?


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Sonne als Energiequelle
Die Idee, die Sonne für die Poolbeheizung zu nutzen, liegt auf der Hand: Sie steht kostenlos zur Verfügung, ist umweltfreundlich und liefert im Sommer meist mehr als genug Energie. Solarabsorber machen sich dieses Potenzial zunutze. Das Prinzip ist einfach: Das Wasser aus dem Pool wird – nachdem es durch die Filteranlage gereinigt wurde – durch schwarze Kunststoffflächen oder -rohre geleitet, die durch die Sonneneinstrahlung erwärmt werden. Beim Durchfließen nimmt das Wasser Wärme auf und kehrt temperiert ins Becken zurück.

Weil bei der Poolbeheizung keine extrem hohen Temperaturen notwendig sind, reichen schon ein paar Sonnenstunden am Tag, um die Wassertemperatur spürbar anzuheben – meist um zwei bis drei Grad pro Durchlauf. Da das Schwimmbecken gleichzeitig als Wärmespeicher fungiert, wird keine zusätzliche Speichereinheit benötigt. Diese Einfachheit macht Solarabsorber zu einer äußerst wirtschaftlichen Lösung.

Ein wesentlicher Faktor für die Effektivität ist die richtige Platzierung. Ideal ist ein Standort in unmittelbarer Poolnähe, voll besonnt und nicht durch Bäume oder Gebäude beschattet. Die Absorberfläche sollte möglichst der Größe der Wasseroberfläche entsprechen. Die Installation ist flexibel: Ob auf dem Dach eines Gartenhauses, an der Südseite eines Gebäudes oder flach auf dem Boden – erlaubt ist, was passt. Wichtig ist nur, dass die Leitungswege kurz bleiben, um Energieverluste zu minimieren und die Leistung der Pumpe nicht unnötig zu belasten.

In der Technik unterscheidet man zwischen Plattenabsorbern und Rohrabsorbern. Letztere bestehen aus flexiblen, gewellten Kunststoffrohren, die sich gut an individuelle Gegebenheiten anpassen lassen und durch ihre vergrößerte Oberfläche besonders effizient arbeiten. Beide Varianten sind resistent gegen UV-Strahlung, Chemikalien und sogar Nagetiere. Im Schadensfall sind sie leicht zu reparieren, was ein weiteres Plus für ihre Nachhaltigkeit und Langlebigkeit ist.

Auch in Sachen Kosten punkten Solarabsorber: Die Anschaffungskosten sind vergleichsweise niedrig, und der Betrieb verursacht kaum laufende Ausgaben, da ausschließlich Sonnenenergie genutzt wird. Bei guter Pflege erreichen hochwertige Systeme eine Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren und benötigen nur geringe Wartung. Meist genügt eine Sichtkontrolle vor der Badesaison.

Allerdings gibt es auch Einschränkungen: Bei anhaltend schlechtem Wetter oder in der Übergangszeit liefern Solarabsorber nicht mehr genug Energie, um das Becken auf Temperatur zu halten. Dann braucht es eine zweite Lösung. Hier kommt die Wärmepumpe ins Spiel.

Wärmewunder Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe macht sich ein physikalisches Prinzip zunutze, das viele aus dem Kühlschrank kennen – nur eben umgekehrt. Während der Kühlschrank Wärme entzieht, nutzt die Wärmepumpe die Energie der Umgebungsluft, um Wasser zu erwärmen. Möglich wird das durch einen geschlossenen Kreislauf: Die angesaugte Luft gibt ihre Wärme an ein sogenanntes Kältemittel ab, das bei niedriger Temperatur verdampft. In einem Kompressor wird dieser Dampf verdichtet, wobei die Temperatur stark ansteigt. Über einen Wärmetauscher wird die so gewonnene Energie an das Poolwasser abgegeben. Danach beginnt der Kreislauf von vorn.

Entscheidend für die Effizienz ist der sogenannte COP-Wert (Coefficient of Performance). Er beschreibt das Verhältnis zwischen der eingesetzten elektrischen Energie und der erzeugten Heizleistung. Ein COP von 5 bedeutet: Aus einer Kilowattstunde Strom werden fünf Kilowattstunden Wärme gewonnen. Hochwertige Pool-Wärmepumpen erreichen je nach Außentemperatur und Modell COP-Werte zwischen 4 und 6, moderne Geräte sogar darüber. Das bedeutet: Bis zu 80 Prozent der Energie kommen aus der Umwelt – nur rund 20 Prozent müssen über Strom zugeführt werden. Luft-Wasser-Wärmepumpen eignen sich besonders für Freibäder. Sie arbeiten bereits ab etwa fünf Grad Außentemperatur zuverlässig. An besonders kalten Tagen kann eine Heißgasabtauung dafür sorgen, dass das System auch bei Frost nicht versagt. In der Regel wird die Wärmepumpe in den bestehenden Filterkreislauf eingebunden, was die Nachrüstung einfach macht. Auch die Geräuschentwicklung moderner Modelle ist so gering, dass sie in der Regel nicht störend auffällt. Oft ist eine Wärmepumpe kaum lauter als ein Computerlüfter.

Für die Aufstellung gibt es zwei Möglichkeiten: außen frei stehend oder im Innenbereich. Die frei stehende Variante ist am einfachsten zu installieren und kann mit guter Planung harmonisch ins Gartenbild integriert werden. Wichtig ist, dass die Wärmepumpe gut belüftet wird und mindestens 5 Meter vom Becken entfernt steht – aber nicht weiter als 7 Meter, um Leistungsverluste zu vermeiden. Kondenswasser, das bei der Verdampfung entsteht, muss zuverlässig abgeleitet werden. Bei der Innenaufstellung ist mehr technischer Aufwand nötig: Luftkanäle, Gitter und ein gut belüfteter Raum sind erforderlich. Dafür verschwindet die Technik optisch fast vollständig.

Die Investitionskosten für eine Wärmepumpe sind in der Regel höher als bei Solarabsorbern, insbesondere bei Modellen mit hoher Effizienzklasse oder integrierter Steuerungstechnik. Dafür überzeugt sie mit vergleichsweise niedrigen Betriebskosten – vor allem, wenn sie mit günstigem oder selbst erzeugtem Strom (zum Beispiel durch Photovoltaik) betrieben wird. Die Lebensdauer hochwertiger Geräte liegt bei etwa 10 bis 15 Jahren, regelmäßige Wartung wie das Reinigen der Luftlamellen oder die Kontrolle des Kältemittels tragen zur langen Haltbarkeit bei.

Die ideale Kombination
Wer möglichst lange in warmem Wasser schwimmen möchte und gleichzeitig auf Umweltfreundlichkeit und niedrige Betriebskosten Wert legt, kombiniert am besten einfach beide Systeme. An sonnigen Tagen übernimmt die Solaranlage das Beheizen ganz allein. Ist die Sonne einmal nicht so großzügig, schaltet sich die Wärmepumpe automatisch hinzu. Auf diese Weise wird die Energie optimal genutzt, und die Stromkosten bleiben niedrig. Besonders in der Übergangszeit oder bei wechselhaftem Wetter zahlt sich die Kombination aus.


Heiß begehrt

Die Zeiten, in denen das Poolvergnügen allein vom Wetter bestimmt wurde, sind vorbei – moderne Wärmepumpen verlängern die Badesaison mit Leichtigkeit. Zwischen technischer Raffinesse und nachhaltiger Effizienz hat sich ein Markt entwickelt, der mehr bietet als nur warme Temperaturen: stille Leistungsträger, die Komfort neu definieren.

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