Hang zum Schwimmbad

Es ist nicht immer einfach, seinen Traum vom eigenen Schwimmbad zu verwirklichen. Manchmal fehlt es am Geld, manchmal an der Zeit und in einigen Fällen fehlt schlicht der Platz für das eigene Schwimmbad. Mit dem letztgenannten Problem wollten sich Hans und Katarina Sonntag (Namen von der Redaktion geändert) nicht abfinden.

Der Platz neben ihrem Haus hätte zwar von der Grundfläche her durchaus für einen Pool ausgereicht, doch es gab ein anderes Problem: Der Garten neigt sich als Hang einen kleinen Berg hinab. Und da Wasser bekanntlich in schiefen Lagen dazu neigt, sich zu verabschieden, musste eine andere Lösung gefunden werden. Hilfe fanden sie bei Claus Kissel, der mit seiner Schwimmbadbaufirma schon so manches kniffliges Problem gelöst hat.

Sein Credo bei dem Pool der Sonntags: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Schwimmbad“, denn trotz der steilen Hanglage fand sich neben dem Einfamilienhaus Platz für ein Stück mediterraner Lebensart. Das Becken passt sich nahtlos in die Gartenarchitektur ein. Zum Haus hin wurde die nach dem Aushub frei gewordene Anhöhe mit einer Mauer verkleidet, die mit Liebe zum Detail in ein Natursteinensemble übergeht. Von dort aus sind es nur wenige Schritte zur Terrasse und einen Katzensprung in den Pool. Der Raum zwischen Poolmauer und dem Becken wird für bequeme Sonnenliegen und eine Hollywoodschaukel genutzt. „Ein beliebter Platz ist jedoch auch die Holzfläche am Ende des Beckens. Hier fühlt man sich wie im Urlaub“, erzählt uns Katarina Sonntag.

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Ein Gefühl, das die junge Familie, neben der Lösung der bautechnischen Hindernisse, auch mit viel Aufmerksamkeit für Einzelheiten ermöglicht hat. Das angenehm warme Wasser wird nämlich nur zu einem Fünftel von der Wärmepumpe mit Strom erzeugt. Die anderen vier Fünftel übernimmt die stärkste aller Energiequellen, die Sonne. „Wir haben uns für Solarrollladen als Poolschutz entschieden. Mit der Solarabdeckung konnten wir gleich zwei Aspekte, die uns wichtig waren, berücksichtigen. Zum einen gewährleistet sie den Schutz vor Laub und Schmutz und zum anderen sparen wir uns Strom und damit natürlich auch Geld“, weiß Hans Sonntag zu berichten.

Zu sehen ist die Rollladenabdeckung im normalen Betrieb nicht. Sie befindet sich in einem Unterflurkasten. Auch beim Becken sind die Sonntags keine Kompromisse eingegangen. Mit dem Model „370 Classic mit der Treppe Capri“ vom Hersteller Riviera haben sich die Sonntags für ein Becken entschieden, dass bereits ab Werk viele Extras wie Gegenschwimmanlage, Bodengeysire und Whirldüsen eingebaut hat. Das komplette Becken wurde inklusive der Pooltechnik in nur wenigen Tagen aufgestellt. Ein Umstand, der gerade bei der nicht einfachen Hanglage von Vorteil war.

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