Göttlich baden im Wellness-Olymp

Schon im Elternhaus von Wolfgang Mühlbacher (Name von der Redaktion geändert) gab es ein Schwimmbad – und jetzt, als erfolgreicher Unternehmer, schaffte er sich und seiner Familie ein eigenes Wellnessreich. „Wenn ich etwas Besonderes haben möchte, kostet das Geld“, ist sich der Hausherr bewusst. Also sparte er auch nicht bei seiner Schwimmhalle. Und so bekam er ein ganz besonderes Schmuckstück.

Einladend und großzügig sollte sein Wellnessbereich wirken, technisch ausgereift die verwendeten Anlagenkomponenten sein. Chlorgeruch war absolut tabu und eine automatische Wasseraufbereitung erwünscht, um nicht zu viel kostbare Zeit zu verschwenden. „Lieber eine höhere Investition, die sich dann an deutlich reduziertem Zeit- und Kostenaufwand bemerkbar macht“, führt Wolfgang Mühlbacher aus. Und genau dies bewahrheitete sich: Nur rund zehn Minuten pro Woche benötigt die Wasserpflege an Zeitaufwand. Schließlich läuft die An­lage vollautomatisch, generiert das Desinfektionsmittel selbst und filtert in voreingestellten Zyklen. Von Zeit zu Zeit muss lediglich neues Salz in die Elektrolyseanlage gefüllt werden sowie eine manuelle Kon­trolle der Wasserwerte erfolgen.

Ener­gie sparen die Mühlbachers durch Wärmerückgewinnung in der Entfeuchtungsanlage und durch Nutzung kostenloser Sonnenenergie mit einer Solaranlage. Beide Anlagenkomponenten sind an die Schwimmbad-Steuerung angebunden und können somit ebenfalls zentral bedient werden. Die Schwimmbad-Steuerung wurde wiederum mit der Gebäudeleittechnik verknüpft, Herr Mühlbacher hat seine Anlage nun sogar vom Büro aus im Griff. Der frischgebackene Schwimmbad-Besitzer ist rund­um zufrieden – bekam er doch genau die Wellnessoase, die er sich vorgestellt hatte. Und die ca. 300 Euro an monatlichen Betriebskosten passen auch ins Budget.

Diese Wellnessanlage glänzt nicht nur durch ihre Großzügigkeit, hohe Transparenz aufgrund der dreiseitigen Glasfront und eine Vielzahl technischer Finessen. Zur perfekten Ge­samtanmutung tragen auch diverse Details bei, die manchmal erst auf den zweiten Blick sichtbar werden. Gold – Farbe des kostbaren Luxus – findet sich an mehreren Stellen, sei es an den verzierten Säulenköpfen oder als Absetzung der Treppen­stufen außerhalb und im Schwimmbad. Die freie Form des Schwimmbeckens wurde bei der Decken­gestaltung aufgegriffen und durch die Aussparung in der teilweise abgehängten Decke widergespiegelt.

Das Deckengemälde spiegelt sich wiederum auf der ruhigen Wasseroberfläche. Und wird von einem Farb­lichtkranz umgeben, der zudem den Deckenbereich vom Eingang bis zur Sauna als erhellendes Stilelement ziert. Ein Farbspiel zeigt sich aber auch im Wasser – dieses erscheint am Beckenrand hell und grünlich, ähnlich der Optik eines Sandstrandes. Dieser Effekt entsteht dadurch, dass der Becken­bo­den mit dunklem Mosaik besetzt ist, während die Beckenwände in Weiß gehalten wurden. All diese De­tails zeugen von detaillierter Vorplanung und verleihen dem Wellnessareal ein Höchstmaß an Individualität.

Für das gemütliche Relaxen vor oder nach der Wellness haben sich die Hausherren zwei „Leafs“ von Dedon angeschafft. Diese Poolliegen haben einen nach oben gebogenen Kopfbereich, was eine entspannte Kör­perhaltung etwa beim Fernsehen er­möglicht. Faszinierend ist der Blick über die ruhige Wasser­oberfläche. Die Malereien der Wände und der Decke, die Lichtkränze und Pflan­zen – alles spiegelt sich klar und deutlich in ihr. Dies ist ein Aspekt, der bereits bei der Designplanung einer Schwimmhalle berücksichtigt werden sollte. Wie ein Fels in der Bran­dung steht der Whirlpool im Schwimmbecken. Er thront auf einem runden Podest, das wie die gesamte Anlage mit Mosaikfliesen besetzt ist.

Da der Wellnessbereich direkt an den Wohnbereich grenzt, wurden spezielle Anforderungen an die Wasseraufbereitung gestellt – es sollte auf gar keinen Fall Chlorgeruch entstehen. Außerdem wollte der Hausherr keine Desinfektions-Chemikalien lagern und einen geringen Arbeitsaufwand. Kein Problem für die Spezialisten der Ospa Schwimmbad-Technik. Sie installierten eine vollautomatische Wasseraufbereitung mit Aktivkornkohlefilterung und Elektrolyseanlage. Aufgrund der großen Be­cken­­dimensionen wählten sie die leis­tungsstarke „Ospa-Filteranlage 16“. Sie hat einen großen Filterdurchmesser, 16 m³/h Filterleistung und wurde als „Superfilter“ mit Aktivkornkohle aus­geführt. Die Aktivkornkohleschicht hat den Vorteil, dass sie auch gelöste Verunreinigungen und jegliche Gerüche entfernen kann.

Das Desinfektionsmittel wird von der „Ospa-Chlorozonanlage“ auf elektrolytischem Weg vor Ort aus herkömmlichem Siedesalz produziert. Das Membranelektrolysegerät stellt sicher, dass nur geruchlose Chlor-Sauerstoff-Verbindungen ins Badewasser gelangen. Die als Nebenprodukt entstehende Lauge wird sofort abgeleitet und muss deshalb nicht mit pH-Kor­rekturmitteln neutralisiert werden, was wiederum den Chemikaliengehalt im Badewasser reduziert. Ein weiteres Augenmerk lag schließlich noch auf der Geräuschentwicklung der Wasserauf­bereitungs­anlage – um diese gering zu halten, wurde sie mit einer geräuscharmen „Ospa-Vollbronze-Flüsterpumpe“ versehen.

Dem betonierten Schwimmbecken wurde eine organische Freiform ver­liehen. Passend zu diesen edlen Rundungen bekam es eine niedrige St.-Moritzer-Überlaufrinne – die Wasseroberfläche befindet sich über dem Beckenumgang und ergießt sich gleichmäßig über einen abgerundeten Beckenkopf in die Rinne (Foto rechts unten). Wie der gesamte Hallenboden wurde auch das Schwimmbad komplett mit Kleinmosaik von Bisazza ausgekleidet. Kunstvoll ist das Arrangement der feinen Quadrate. So wurde eine Bordüre rund um das Becken gezogen, den Boden ziert das Familienlogo. Das Mosaik wird nur von den Schwimmbad-At­trak­tionen unterbrochen: Eine Gegenstromanlage mit Edelstahl­blen­de und sechs Unterwasserscheinwerfer wurden von Ospa eingebaut.

Die Bedienung der kompletten Schwimmbad-Anlage ist über die „Ospa-Blue Control“-Steuerung möglich. Sie ist mit einem farbigen Touch­screen ausgestattet, an dem aktuelle Daten der Wasserauf­be­rei­tungs- und Klimatechnik abgerufen und Sollwerte eingestellt werden können. Zudem lassen sich alle Schwimmbad-Attraktio­nen und der Whirl­pool bequem per Fingertipp aktivieren. Nach Auslieferung der Steue­­rungstechnik wünschte der Hausherr, auch die Be­schat­tung, die Lichtsteuerung in der Halle und die Heizlüfter auf den Bal­konen mit der „Ospa-Blue Control“ bedienen zu können. Die Ingenieure von Ospa entwickelten deshalb kurzerhand eine Son­dersoftware, die all diesen Ansprüchen gerecht werden konnte.

Für einen bequemen Einstieg in den runden Whirlpool mit Über­lauf­­rinne sorgen zwei Treppenstufen, die nahtlos in die Umran­dung des Whirl­pools übergehen. Das Badewasser des „Abano Ü“ wird mit dem des Pools über eine ge­mein­same Anlage aufbereitet. Dies er­möglicht die „Ospa-Schwimm­bad-Whirlpool-Kombination“. So­bald das entsprechende Symbol auf dem Tochscreen der „Ospa-Blue Control“ gedrückt wird, heizt sich der Whirlpool in kurzer Zeit auf Wunsch­temperatur auf.

Gleichzeitig wird das Schwimmbad von der Wasseraufbereitung ab­gekoppelt – sie steht während des Whir­lens voll und ganz dem Whirlpool zur Verfügung. Nach dem Spru­delbad wird das warme Whirlpoolwasser an das Schwimmbad abgegeben. Die Lüftungsanlage der Schwimmhalle ist mit einer Wärmerückgewinnung und einer Wärmepumpe ausgestattet – so kann der Grossteil der eingesetzten Wärmeenergie recycelt werden.

Die Saunakabine der Wellnessanlage steht nicht frei im Raum, sie ist von einer Wand eingefasst. Wandfläche und Saunafront führen die gerun­dete Form der Innenwände fort. Die maßgefertigte Saunakabine gibt durch ihre großflächigen Glaselemente in der Frontseite den Blick auf die Schwimmbad-Anlage frei, während Farblicht­mo­dule in der Decke eine stimmungsvolle Atmo­sphäre schaffen. Das Saunieren beschränkt sich hier nicht nur auf das klassische finnische Saunabad – die Sauna kann zudem ein sanftes und hautpfle­gendes Warmluftbad oder ein Tepidariumklima erzeugen. Nach dem Saunagang verschafft die Luxus­­dusche kalte Schauer. Sie besticht durch hochwertiges Mosaik mit goldfarbenen Bordüren und – passend dazu – vergoldete Armaturen.

Umsetzung: Ospa Schwimmbadtechnik

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